About

Kalender

Termine

Projekte

XXTanzTheater

XXTanzTheater produziert Tanztheater Stücke

und Site-Specific-Performances.

Arbeitet interdisziplinär und experimentell mit professionellen Künstlerinnen zusammen; der Inhalt ist politisch, Schwerpunkt sind Frauen.

 

News

xxtanztheaterbj@gmail.com

scroll down

Projekte

 

XXTanzTheater

Unter die Leitung von Bibiana Jiménez produziert XXTanzTheater Inszenierungen, die durch intensive und poetische Bilder geprägt sind. Arbeitet interdisziplinär und experimentell mit professionellen Künstlerinnen zusammen; der Inhalt ist politisch, Schwerpunkt sind Frauen, zum Teil werden die Performances in besondere Orte bespielt.

FRAGILE   → → →

 

FRAGILE ist eine performative Tanzinstallation, die sich den Themen der Fragilität, der queeren Künstler:innenbewegung der 70er und dem kolumbianischen Künstler Alfonso Suarez Ciodaro widmet. Getanzt und unterstützt durch Osvaldo Ventriglia entsteht eine Hommage an, den letztes Jahr verstorbenen, Alfonso Suarez Ciodaro, der sich in seiner Arbeit mit der eigenen Fragilität auseinandersetzte und somit zum Pionier einer ganzen Künstler:innenbewegung seines Landes wurde.

 

Fragilität, im Sinne von Flexibilität, ist notwendig, um menschliches Überleben zu sichern und im Zuge dessen auch unserer Gesellschaft. Doch wie fragil kann eine Gesellschaft sein, bevor sie Konzepte dagegen entwickelt? Die Natur, und der Mensch, wenn er sich zur Natur zählen mag,  ist so eingerichtet, dass sie sich nach jedem Brand, jeder Trockenheit und jeder Epidemie erholt und stärker, sogar robuster oder resilienter  wird. Sie entwickelt eine Art „Antifragilität".

 

Finden wir solche Wege der „Antifragilität“? Was sind die Erfahrungen aus einem Jahr „mit Corona“? Die Pandemie hat auf allen Ebenen der Gesellschaft wie ein Vergrößerungsglas funktioniert, welches uns die Fragilität unserer Gesellschaften vor Augen führt. Fragilität der Körper, des Systems, der Gesellschaft, der Demokratie, der Kunst, der Frau etc. Es ist immer wieder wichtig zurückzuschauen, auch zurückzuschauen auf eine Generation, die für ihre Rechte gekämpft hat.

 

Angefangen mit den „Stonewall Riots“ Ende der 60er Jahre entwickelte sich eine Bewegung, die für politische Gleichberechtigung und LGBTQIA+ - Rechte kämpfte. Der eigene Körper und dessen Verletzlichkeit wurden Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Homosexuelle und Transgender-Künstler:innen eine neue Ära einläuteten. Sie lehnten sich gegen bisher gewohnte Kunststile auf. Performance- und Aktionskunst machte auf sozialkritische Themen aufmerksam und sollte zur gesellschaftlichen Emanzipation führen, indem sie die Kunst den Menschen näherbrachte und die Stabilität der Gesellschaft herausforderte. „Gay Art“ existierte im Untergrund, aber sie existierte; das Sprachrohr einer Bewegung, die sich nicht zum Schweigen bringen ließ.

 

Dieser Generation gehörte Alfonso Suarez Ciodaro an. Als homosexueller Künstler und Performer waren seine Arbeiten der Beziehung von Mensch-Körper-Natur-Welt gewidmet. Er kreierte hartnäckige Bilder, thematisierte Tabus und Mythen und zeigte dabei große Vielseitigkeit, Strenge und Beherrschung des Raumes. Er musste sich als homosexueller Künstler in einer extrem machistischen Gesellschaft Respekt erkämpfen und hat so entscheidend zur Entwicklung einer queeren Ästhetik und Identität, sowie lokaler und nationaler Kultur in Kolumbien beigetragen. Seine Arbeit von mehr als 30 Jahren wurde national und international ausgestellt und mit zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen gewürdigt u.a. mit dem ersten Preis des Nationalen Künstlersalons 1994.

 

Seine künstlerische Arbeit begann er in der avantgardistischen Atmosphäre der Künstlerkreise Barranquillas  (das sollte man erklären, was sind die Barranquillas - kein Mensch hier was man sich da vorstellen muss!!) Ende der siebziger Jahre. Zusammen mit der Grupo 44 de Barranquilla stellte er die politische Reflexion in den Mittelpunkt seiner Arbeit und widersetzte sich den hegemonialen Kunstkreisläufen.

 

 

 

 

Performances am 10. & 11. Dez. um 20 Uhr

12. Dez. 2021 um 18 Uhr

 

Theater der Keller in der Tanzfaktur

Siegburger Str. 233W; 50679 Köln →

 

Karten: 0221-318059 - info@theater-der-keller.de

 

online: https://offticket.de/ 

 

 

Eine Produktion von XXTanz.Theater in Koproduktion mit WEHR51, in Kooperation mit Freihandelszone, Ensemblenetzwerk Köln und Theater der Keller.

 

gefördert durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das Kulturamt der Stadt Köln.

URSULA XXI

ein akademisch-partizipatives Tanztheater-Projekt

 

Eine internationale Kooperation von XXTanzTheater mit Atlántico Univerität Kolumbien

 

Das URSULA XXI-Projekt ist ein künstlerisch- akademischer Austausch zwischen Deutschland und Kolumbien. XXTanzTheater realisiert in Barranquilla Kolumbien mit Studierenden des Tanzprogramms der Fakultät der schönen Künste an der Universidad del Atlántico in Barranquilla, Kolumbien, Seminare, Workshops und eine neue Inszenierung: "El Encanto de la Magdalena" am Ufer des Magdalena Flusses in Barranquilla, ein für Kolumbien historischer Ort. Von hier aus wurde die Kolonialisierung und später die Moderne ins Innere des Landes gebracht. Die Bewohner:innen des Flussufers und des gesamten Flusslaufs, haben seit Uhrzeiten ihrem Fluss einen mystischen Charakter gegeben.

 

"El Encanto de la Magdalena"- („Der Zauber von der Magdalena“) ist eine surreale site-specific Performance, in der Frauen- und Flusslegenden, sich in surreale, getanzte Bilder entwickeln und neue Mythen erträumen. El Encanto de la Magdalena taucht in die Welt der Legenden ein, lass sich von Frauengeschichten über Liebe, Mystik und Brutalität inspirieren.... Von den Geschichten der Frauen am Ufer der Magdalena Fluss.

 

Performance am 06.11.2021 um 18.30

 

Ort: Malecón del Río, Barranquilla - Kolumbien

 

Kurzfilm-cortometraje: 25.11.21 a las 18.00 hrs. EU / 12.00 am COL (Online)

Anti-Fragil-ität

eine explorative Tanz Recherche mit Fotoreflexionen

 

Auf allen Ebenen der Gesellschaft hat die Pandemie wie ein Vergrößerungsglas funktioniert, welches uns die Fragilität unserer Welt vor Augen führt. Fragilität der Körper, des Systems, der Gesellschaft, der Demokratie, der Kunst, usw. Das hat uns gezeigt wie zerbrechlich wir sind!

 

Die Natur ist so eingerichtet, dass sie sich nach jedem Brand, jeder Trockenheit und jeder Epidemie erholt und stärker wird. Sie entwickelt eine Art „Antifragilität"; sie wird sogar robuster oder resilient; sie hält Schläge nicht nur aus, sie wird durch sie stärker.

 

Anti-Fragil-ität ist eine Natur- verbundene Tanz Recherche über Fragilität, die Wege der Antifragilität exploriert. So entsteht eine künstlerische Auseinandersetzung mit der eigenen Fragilität und Antifragilität.

ZIELSCHEIBE

 

Die getanzte Geschichte einer Vertreibung aus der digitalen Welt.

Digitale Gewalt hat sie zum Zweifeln gebracht, tiefe Spuren hinterlassen. Angstzustände, die ihr Leben einschränken. Ihr Weg scheint ein Ende zu haben. Aber in der virtuellen Welt ist alles nur eine Erscheinung. Auch ihr Weg ist nur die Erscheinung einer Realität. Welche Realität erschafft sie, um sich zu befreien?

 

 Inspiriert von der inhaltlichen Recherche zu Frauenhass und Sexismus im Netz und den unfassbaren Geschichten anonymer Frauen, die Opfer Hatespeech und digitaler Gewalt wurden, umgesetzt durch künstlerische Auseinandersetzung und Experimente mit Videomaterial, entsteht eine Tanzserie in drei Akten: ZIELSCHEIBE.

ZIELSCHEIBE, eine Tanzrecherche im Rahmen des Förderprogramm #TakeCareResidenzen durch flausen+, in Kooperation mit FWT Köln.

 

ZIELSCHEIBE wird vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR gefördert.

ZIELSCHEIBE

eine Tanz-Video-Serie

in drei Akten

 

AKT 1: "ICH

AKT 2: "Die Anderen"

AKT 3: "Die Neue"

 

von Bibiana Jimenez

 

Online Veranstaltung

 

 

18.        19.       20.

 

 

März 2021 um 20.00 Uhr

Art diary against violence

First day November 22

von XXTanzTheater

Art diary against violence

Second day November 23

von XXTanzTheater

Art diary against violence

Third day November 24

von XXTanzTheater

Art diary against violence

Fourth day November 25

von XXTanzTheater

"Frau vom anderen Ufer"

Eine Performance-Installation zu Thema Gewalt

von XXTanzTheater

In der Ausstellung „Kunstgeschichten“ von Maf Räderscheidt,     schließen sich Malerei und Literatur, Tanz und Musik in Inspiration und gegenseitiger Befeuerung zu einem improvisierten Kunsterlebnis zusammen.

XXTanzTheater beteiligt sich bei der Ausstellung mit "Frau vom anderen Ufer"- drei Tanz- Performances in Dialog zum Thema Gewalt.

 

"Frau vom anderen Ufer" ist Teil von unserem aktuellen Projekt: "KUNST TAGEBUCH GEGEN GEWALT". Eine Recherche Projekt mit experimentellem Charakter, die wir in Rahmen von dem Stipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen realisieren.

Künstlerische Leitung

Bibiana Jiménez

gebürtige Kolumbianerin, tanzte als Solistin beim Choreographischen Theater von Johann Kresnik in Bogotá, an die Volksbühne Berlin, den Salzburger Festspielen, Schauspiel Hannover und Oper Bonn; für Reinhild Hoffmann arbeitete sie in Österreich und Deutschland und für Susanne Linke in Bonn.

23.07.2020 16:30 Uhr

Online Veranstaltung

Kreativer Prozesse der Tanz-Theater Komposition online Veranstaltung. Semillero CREANDO - Tanz Fakultät,

Akademie der Schöne Künste - Atlantico Universität,

Barranquilla - Kolumbien

XXTanzTheater

© 2021 . Bibiana Jiménez . All rights reserved.

In der Ausstellung „Kunstgeschichten“ von Maf Räderscheidt,     schließen sich Malerei und Literatur, Tanz und Musik in Inspiration und gegenseitiger Befeuerung zu einem improvisierten Kunsterlebnis zusammen.

.

 

 XXTanzTheater

Künstlerische

Leitung