XXTanzTheater

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Unter die Leitung von Bibiana Jiménez produziert XXTanzTheater Inszenierungen, die durch intensive und poetische Bilder geprägt sind. Arbeitet interdisziplinär und experimentell mit professionellen Künstlerinnen zusammen; der Inhalt ist politisch, Schwerpunkt sind Frauen, zum Teil werden die Performances in besondere Orte bespielt.

SUSANNA - kriminalistische Tanzperformance

 

SUSANNA begleitet und erweitert die Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum  „Susanna – Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo“. Die kriminalistische Tanzperformance verwandelt die Bilder der Ausstellung, mit  tänzerischen und  musikalischen Mitteln in ein lebendiges Geschehen.

 

Das Buch Daniel des Alten Testaments enthält eine Geschichte, die wie ein zeitgenössischer Krimi anmutet: Es ist die Geschichte von SUSANNA und einer mit brutalen Mitteln ins Werk gesetzten Nötigung. Von ihrer Schönheit gebannt und von Lüsternheit getrieben versuchen zwei Richter, sich eine verheiratete junge Frau durch Erpressung sexuell gefügig zu machen. Susanna verweigert sich und wird daraufhin von den beiden verleumdet. In getrennten Verhören überführt jedoch der junge Prophet Daniel die zwei Männer der Lüge. Susanna ist gerettet; die beiden „Alten“ erleiden jene Todesstrafe, die sie ihrem Opfer zugedacht hatten.

 

Das Wallraf-Richartz Museum in Köln realisiert die erste Ausstellung weltweit zur biblischen Susanna in der Kunst. Die Ausstellung „SUSANNA - Bilder einer Frau von Mittelalter bis MeToo“ widmet sich einer Erzähl- und Bildtradition, die vor dem Hintergrund der MeToo-Bewegung kaum aktueller sein könnte. Die öffentliche Debatte zu Machtmissbrauch, sexueller Nötigung und Gewalt wird vor allem mit der Filmindustrie verbunden. Unbemerkt blieb, dass die Thematik in den älteren künstlerischen Medien (vor allem Malerei und Graphik) seit Jahrhunderten verhandelt wird. Die geplante Ausstellung mit Exponaten aus Malerei, Graphik und Kunsthandwerk wird Susannen-Darstellungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart miteinander konfrontieren und im Lichte historischer wie aktueller Geschlechterrollen sowie dahinter liegender religiöser, politischer und sozialer Vorstellungen oder Vorurteile analysieren.

 

Die kriminalistische Tanzperformance SUSANNA setzt das angeschaute Objekt der Frau in Bewegung. Auf einem Parcours verschieden inszenierter Räume nimmt das Publikum hinter halbtransparenter Gaze oder durch sperrige Risse Szenen wahr. Dabei gerät es selbst in die Position des Voyeurs - aber auch in die des Zeugen, es nimmt teil am Geschehen.

Performances in Wallraf-Richartz-Museum und in Theater der Keller

Nächste Termine:

Premiere

 

Wallraf-Richartz-Museum:

(Stiftersaal)

 

03.11.2022 um 19:00 Uhr →

 

25.11.2022 um 19:00 Uhr →

 

19.01.2023 um 19:00 Uhr →

 

02.02.2023 um 19:00 Uhr →

 

Am Orange Day, Freitag den 25.11., wird es *keine *verlängerte Öffnungszeit der Ausstellung geben, der Einlass für Performance-Gäste verläuft dann

getrennt um 18.30h.

Eintritt frei, doch wird aufgrund einer begrenzten Zuschauer:innenzahl um

Anmeldung gebeten unter: info@kunstfreunde.koeln

 

Theater der Keller:

 

15.11.2022 um 20:00 Uhr →

 

06.12.2022 um 20:00 Uhr →

 

13.12.2022 um 20:00 Uhr →

Eine Produktion von XXTanzTheater in Kooperation mit dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und dem Theater der Keller XXTanzTheater

Gefördert durch:

 

RheinEnergie Stiftung, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen, Imhoff Stiftung

 

 

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

 

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