LA POLA - Ontologies of Women, Movement and Decoloniality 

2025

Tanzrecherche / Tanzfilm / Performative Installation mit diskursivem
Begleitprogramm
Ein internationales Kooperationsprojekt zwischen XXTanzTheater aus Köln und dem Tanzprogramm der Fakultät für Schöne Künste der Atlántico-Universität, Barranquilla (Kolumbien), in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Tanzvermittlung des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (ZZT).

Tanz ist eine lebendige Sprache, die das kollektive Gedächtnis bewahrt und als Raum des Widerstands dient. Gleichzeit wurden die Geschichten, die die Körper beim Tanz erzählen, im Laufe der Zeit oft ausgelöscht oder umgedeutet. Besonders in Lateinamerika wurde die Darstellung von Frauen im Tanz durch koloniale und patriarchale Strukturen geprägt, die bis heute ihre Selbstbestimmung und Sichtbarkeit einschränken.

Inspiriert von der kolumbianischen Widerstandskämpferin und Nationalheldin Policarpa Salavarrieta (La Pola) widmet sich XXTanzTheater in einem transkulturellen Dialog dem Thema Kolonialismus und dessen nachhaltigen Auswirkungen. Das gleichnamige Stück LA POLA reflektiert aus künstlerischer und geschlechtsspezifischer Perspektive die Geschichte von Frauen im Kontext kolonialer Machtverhältnisse.

Policarpa Salavarrieta wurde um 1795 in Guaduas, in der Nähe von Bogotá, geboren und im Herbst 1817 verhaftet und vom neu geschaffenen "Consejo Permanente de Guerra" ("dauerhafter Kriegsrat") zum Tode verurteilt. Sie gilt in Kolumbien bis heute als Symbol des Widerstandskampfes gegen die spanische Rückeroberung Neu-Granadas. Ihre Geschichte wird zum Ausgangspunkt, um die Kraft und den Mut starker Frauen in verschiedenen Kulturen sichtbar zu machen.

Die performative Installation LA POLA führt uns durch Kulturen und erzählt in choreographischen Bildern Frauengeschichten. Traditionelle kolumbianische Tänze treffen auf zeitgenössischen Tanz, um Fragen nach Identität, Selbstbestimmung, nach dem eigenen Körper und dem Wissen von Frauen zu reflektieren. LA POLA führt die mitteleuropäische (kolonisierende) und die karibische (kolonisierte) Perspektive auf Augenhöhe zusammen und lässt sie miteinander in einen kreativen Dialog treten. Film, Performance und Musik verschmelzen zu einer performativen Installation, die interkulturell und multidisziplinär koloniale, diskriminierende Prinzipien und Strukturen dekonstruiert. Die Installation überwindet kulturelle Grenzen, konfrontiert mit dem patriarchalen Erbe der Kolonialisierung und schafft Raum für Austausch und Reflexion, um neue Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart von Frauen zu eröffnen.


Künstlerische Leitung, Choreographie: Bibiana Jiménez / Projektleitung Tanzprogramm Atlántico Universität: Tania Iglesias Recherche Leitung Uniatlántico: Tania Iglesias / Mitarbeit Recherche Arbeitstänze - "Danzas de Laboreo" Uniatlántico: Monica Lindo / Beratung für Recherche (ZZT): Sevi Bayraktar / Mentoring für Workshops (ZZT): Sevi Bayraktar, Constanze Schellow / Koordination Zusammenarbeit (ZZT): Nina Patricia Hänel / Tanz- Performance Installation: Andrea Ariza, Valentina Geraldino, Mariangel Niebles, Ido Grinberg, Daniela Riebesam, Francesca Merolla, Viola Cantú / Tanzvermittlung - Performance: Isaac Espinoza/ Schnitt Video Installation: Christoph Wedi, Bibiana Jiménez / Technik Performance Installation: Christoph Wedi / Produktionsleitung: Asta Nechajute / Presse & Öffentlichkeitsarbeit: neurohr & andrä / Video-Dokumentation und Graphik: Alessandro de Matteis / Musik von: CD „Voces, Señales“ Eva Zöllner, Ana María Romano, Carolina Noguera Palu, Carlos Andrés Rico, Daniel Leguizamón, Natalia Valencia Zuluaga, Jorge Gregorio García Moncada

Filmregie, Editing: Diego Insignares

Filmgäste: 

Casabe Arbeit (Casaberos), San Zenon, Magdalena, Kol.: Carmen Mulfo Acuña, Néstor Villalobos 

Casabe Tanz (Danzas del Casabe): Grupo Raúl Guerrero Rodríguez

Pilanderas Momposinas Tanzgruppe: Nayib Eljadue

Tanz & Kulturmanagement Mompox, Bolivar, Kol.: Luz Daniela Oliveros / Santa Marta: Olga Barrios

Drehorte: Rancho Yuma - San Zenon, La Casa de la Cultura de Mompox, Museo del Oro Tayrona - Sala Simón Bolívar - Santa Marta

Kooperation:
LA POLA ist ein internationales Kooperationsprojekt zwischen XXTanzTheater aus Köln und dem Tanzprogramm der Fakultät für Schöne Künste der Atlántico-Universität, Barranquilla (Kolumbien), in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Tanzvermittlung des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (ZZT). Die Performative Installation findet in Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum im Rahmen des Programms „Die Zukunft ist Indigen“ statt. Ab dem 29. Oktober begleitet es die Ausstellung „AMAZÔNIA – Fotografien von Sebastião Salgado“.

Gefördert durch:
Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, NRW KULTURsekretariat, Kulturministerium Kolumbien (MinCultura), Fakultät für Schöne Künste der Atlántico-Universität.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Rautenstrauch-Joest-Museum und die
Tanzresidenz 2025 im Quartier am Hafen.

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PEREGRINA 

2025

Soloperformance / Tanzfilm von XXTanzTheater

Die Choreografin und Tänzerin Bibiana Jiménez setzt sich in PEREGRINA auf der Basis persönlicher Erfahrung mit gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber Migrantinnen und Migranten auseinander. Das Stück hebt die emotionale Bedeutung des Tanzes hervor – als Verbindung zu sich selbst, als Heimat und als Mittel, um die üblichen Debatten über Migration, Diskriminierung und Ausgrenzung zu hinterfragen. Die Performance zeigt  Migrationserfahrungen und deren Auswirkungen auf individuelle und kollektive Identität. Sie konfrontiert mit diskriminierenden Denkweisen, fördert Verständnis für Vielfalt und eröffnet Räume für Reflexion.
Migration, Identität und Heimat neu erfahren – gemeinsam, multikulturell. 
Der Tanzfilm PEREGRINA war im November im Rahmen der "Kölner Shorts" des Moovy Tanzfilmfestivals via QR-Code direkt an den Drehorten für Passant*innen abrufbar.

Choreografie und Tanz: Bibiana Jiménez / Licht und Video: Christoph Wedi / Musik Arrangement: Bibiana Jiménez / Stimme & Projekt Leitung: Asta Nechajute / Presse & Öffentlichkeitsarbeit: neurohr & andrä

Kooperation und Förderung
In Kooperation mit dem MOOVY Tanzfilmfestival.                                                                          Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.                                                                              Unterstützt durch den Tanzgenerator Bonn.

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IN-VISIBLE - A CLICHÉ OF HISTORIOGRAPHY 

2024

Ein Internationales Kooperationsprojekt zwischen XXTanzTheater aus Köln und WOMEN OF SOUNDS aus Tel Aviv, koproduziert durch den Internationalen Koproduktionsfonds - Goethe Institut und die Tanzfaktur Köln.

Der Widerstand der Frauen in der Vergangenheit hinterlässt bis heute seine Spuren in unserem Leben, aber kaum in der Geschichtsschreibung – der Historiographie. Die israelisch-georgische Choreografin und Stimmkünstlerin Annabelle Dvir und die deutsch-kolumbianische Choreografin Bibiana Jiménez treten mit ihren Ensembles in einen interkulturellen Dialog und sammeln die Spuren der Unsichtbarkeit (IN-VISIBILITY), die verstreuten Stimmen weiblicher Auflehnung und die Zeichen vergänglicher Hoffnung. In ihrem Stück IN-VISIBLE: A CLICHÉ OF HISTORIOGRAPHY, einer multidisziplinären Kollision, lassen die Künstlerinnen Tanz, Performance, Live-Sound und Vorstellungskraft zusammenkommen, um über das Leben, Kunst und Gemeinschaft nachzudenken. 

IN-VISIBLE: A CLICHÉ OF HISTORIOGRAPHY geht an traumatische Kindheitserinnerungen zurück, denkt über Mutterschaft und ihre Rolle bei der Selbstfindung einer jungen Frau nach und sucht nach Teilen der Vergangenheit in der Verkörperung von heute, um so möglicherweise die Wirklichkeit durch die Praxis einer weiblichen Lebens- und Kunstgemeinschaft zu verändern.


Künstlerische Leitung und Choreographie: Bibiana Jiménez, Annabelle Dvir / Performance, Tanz und Vokals: Felicia Nilsson, Bettina Nampé, Layil Goren, Noa Shaveh, Yael Schreiber  / Musik und Gesang Komposition: Yael Schreiber, Annabelle Dvir / Dramaturgie: Ulrike Janssen / Ausstattung und Szenografie: Bibiana Jiménez / Lichtdesign: Christoph Wedi / Produktion Leitung: Asta Nechajute / Presse und Öffentlichkeit: neurohr & andrä

Kooperation und Förderung

IN-VISIBLE: A CLICHÉ OF HISTORIOGRAPHY ist eine Produktion von XXTanzTheater und WOMEN OF SOUNDS, koproduziert durch den Internationalen Koproduktionsfonds - Goethe Institut und die Tanzfaktur Köln.

In Kooperation mit:
Quartier am Hafen im Rahmen der Projekts „re:stART" (gefördert durch: RheinEnergieStiftung Kultur, CAN-PEP-NEBOT Art Residency House Palma Mallorca, Spanien).

Gefördert durch:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln, RheinEnergie Stiftung Kultur, Internationaler Koproduktionsfonds - Goethe Institut, Israel Ministry of Culture and Sport, The Choreographers Association (Israel), Botschaft des Staates Israel.

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MARIANA PINEDA

Ein Tanztheaterstück von XXTanzTheater nach Federico García Lorca 

2023

Mariana Pineda ist eine Produktion von XXTanzTheater in Kooperation mit der Oper Köln und der Kulturamt der Stadt Köln

Wer sich einem totalitären System entgegenstellt, setzt nicht selten sein Leben aufs Spiel. Dennoch kämpfen viele Menschen weltweit für ihre Freiheit, viele Frauen für ihr Recht auf Gleichberechtigung, wie die Frauen, die aktuell in Afghanistan oder im Iran auf die Straße gehen.

Eine dieser Frauen war Mariana Pineda, die 1831 in Granada bereits im Jugendalter zur Freiheitskämpferin wurde, sich gegen den spanischen König Fernando VII auflehnte und einem Märtyrertod sterben musste. Federico García Lorca – selbst überzeugter Sozialist und Regimegegner Francos – setzte Mariana Pineda gut 100 Jahre später mit einer nach ihr benannten „volkstümlichen Romanze“ ein literarisches Denkmal.

Mariana Pineda verhilft ihrem Geliebten, einem Revolutionär, zur Flucht aus dem Gefängnis. Für die Aufständischen stickt sie eine rote Fahne mit der Aufschrift „Gesetz-Freiheit-Gleichheit“. Bald wird sie vom Richter Pedrosa bedrängt – gerichtlich wie sexuell – und zum Tode verurteilt.

Den politischen Dichter und Dramatiker Federico García Lorca ereilte ein ähnliches Schicksal wie seine Titelheldin: 1936 wurde er von Francos Schergen umgebracht, seine Stücke waren bis zu Francos Tod 1975 auf spanischen Bühnen gänzlich verboten.

Inspiriert von Lorcas Text entwickelt das Kollektiv XXTanzTheater in der Choreografie von Bibiana Jiménez ein surreales Tanztheaterstück, das uns von der Liebesgeschichte und den Abenteuern Mariana Pinedas erzählt, uns tief in die Seele der Titelheldin blicken lässt und die Geschichte mit aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen verbindet. Hierfür entsteht eigens eine Komposition von Valerij Lisac, der für seine performativen und intermedialen Konzert- und Musiktheaterformen deutschlandweit bekannt ist.



Konzept, Künstlerische Leitung & Choreographie: Bibiana Jiménez / Libretto & Dramaturgie: Christoph Klimke / Dramaturgie: Svenja Gottsmann / Musik: Valerji Lisac / Bühne & Kostüm: Marion Eisele / Bühne & Kostüm Assistenz: Frank Chamier / Produktionsassistenz: Bettina Nampé / Tanz: Daniela Riebesam, Nona Munix, Sophia Otto, Davide Degano, César José Gutiérrez Salas, Jacob Gómez Ruiz, Felicia Nilsson

Kooperation und Förderung

Mariana Pineda ist eine Produktion von XXTanzTheater in Kooperation mit der Oper Köln.

Wiederaufname 2025 in Kooperation mit dem Theater der Keller

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln  und RheinEnergieStiftung Kultur.


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SUSANNA

2022

Ein Tanztheater- Performance von XXTanzTheater in Kooperation mit dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und dem Theater der Keller 

Vom 28. Oktober 2022 bis zum 26. Februar 2023 zeigte das Wallraf-Richartz-Museum die weltweit erste Ausstellung, die sich ausschließlich Gemälden und Grafiken zur biblischen Erzählung der Susanna widmet, unter dem Titel "Susanna – Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo" wurden Kunstwerke bis in die Gegenwart gezeigt, die verschiedene Aspekte der Susanna-Erzählung thematisieren, in der es um Voyeurismus, Nötigung, sexuellen Übergriff, Verleumdung, Machtmissbrauch und Zeugenschaft geht.
Die Tanzperformance von XXTANZTHEATER verwandelte die Bildmotive in einem Parcours mit tänzerischen, räumlichen und musikalischen Mitteln in ein lebendiges Geschehen, die aus dem angeschauten Objekt Frau schließlich ein handelndes Subjekt mit eigener Stimme macht.
Das Publikum wurd zum Voyeur und zum Zeugen des Geschehens.


Künstlerische Leitung & Choreographie: Bibiana Jiménez / Tanz: Sophia Otto, Felicia Nilsson, Jacob Gómez Ruiz / Texte & Dramaturgie: Ulrike Jansen / Produktionsleitung: Daniela Riebesam / Musik: Marie Seuthe, Klaus Mages / Technik: Christoph Wide, Tom Thöne / Presse & Öffentlichkeitsarbeit: Ellen Brombach

Förderung
Gefördert durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und dem
Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen.
Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT,
gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im
Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.


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LUXX

2022
Side-specific Performance



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MISS GYNÉ

2021

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Das eXXperiment
2020

Ein Tanztheater Performance von XXTANZTHEATER in Kooperation mit dem Theater der Keller

Die 1920er waren die Zeit der avantgardistischen Künstlergruppe „Kölner Progressive“ – eine der zentralen weiblichen Figuren war die Künstlerin Marta Hegemann (1894-1970): Sie schuf mit ihren Bildern eine wohltuende Gegenwelt, die anachronistischen Genderstereotypen trotzte. Mit Einzug der Nationalsozialismus war Hegemanns Malerinnen-Karriere beendet, ihre Kunst als „entartet“ aus den Museen verbannt.
Zwei Tänzerinnen lassen sich von Hegemanns Leben inspirieren: Ihrer Isolation als Künstlerin in einer Männergesellschaft, ihrer Darstellung von Frauen als Ausbruch aus einer etablierten Welt. Sie entwerfen neue Modelle des Frauseins, politische und persönliche Entwicklungen bilden die Grundlage ihrer künstlerischen Schaffenskraft. Ein Versuch, Gefühle und Gedanken in der Zeit des Umbruchs zu skizzieren – hin zu einer neuen Gemeinschaft.
"Das eXXperiment" war am 30. Mai 2020 die erte Premiere nach der Lockdown in Köln. 
Ausgezeichnet mit dem Tanz und Theater Preise SK Stiftung 2020
                                             
       

                                                                                                                                                                                                Fotos: Herand Müller-Scholtes

Konzept - Choreographie - Ausstattung - Musik: Bibiana Jiménez / Tanz: Daniela Riebesam und Florencia Martina / Dramaturgie: Barbara Kastner / Stimme - Assistenz: Valeria Risi / Licht: Paul  Hollstein / Presse & Öffentlichkeit Arbeit: Tatjana Fernau, Ellen Brombach
Gefördert durch:
Kunststiftung NRW
                                         


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Sparkling bubbles
jenseits der Meinung

2019 

   
                                                                                                                                                                                                                                                                  Foto Müller-Scholtes
                                         
„Sparkling bubbles“ ist eine interaktive Performance-Installation die sich spartenübergreifend und experimentell mit dem Thema Meinungsblasen auseinandersetzt. Vier Künstler aus Kolumbien und Deutschland, aus Tanz, Musik, Malerei und Medien Kunst verwickeln sich und das Publikum in die Widersprüche von Meinungs- und Filterblasen und setzen sich mit deren Einfluss auf unser Empfinden und unsere Gefühle auseinander


„Sparkling bubbles“
jenseits der Meinung
Interaktiv- interkulturelle Performance-Installation
Eine internationale Produktion von XXTanzTheater Deutschland - Kolumbien

Vorstellungen in Barranquilla - Kolumbien: Mapuka Saal des Archäologischen Museums der Karibischen Völker Mapuka, Kulturzentrum Cayena - Universidad del Norte
Vorstellungen in Köln - Deutschland: Stifter Saal des Wallraf-Richartz-Museum Köln
 
Konzept - Choreographie - Tanzperformance: Bibiana Jiménez // Musik - Performance: Carl Ludwig Hübsch // Video Installation- Malerin: Flavia Rosales // Video Installation- VJ: Rick Salgado // Aufbau (D): Jens Kulik, (K): Team Casa Teatro Cofradia // Technik (K):  Decibel // Dramaturgie: Barbara Kastner // Ausstattung: Bibiana Jiménez - Carl Ludwig Hübsch - Flavia Rosales // Produktionsleitung (D): Ellen Brombach, (K): Nibaldo Castro // Assistenz: Klemcy Salza // Presse und Öffentlichkeit Arbeit (D): Ellen Brombach, (K): Paola Puello

Gefördert durch:
Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des
Landes Nordrhein-Westfalen und NRW Kultursekretariat Wuppertal
Mit Unterstützung von:
Centro cultural Cayena - Uninorte und Wallraf-Richartz-Museum & Fundation Corboud



-2016 - 2018-
"XX" Trilogie
Auf den Spuren der weiblichen Seite Kölns


1. Teil
 "XX" Fortuna 
Römisch-Germanischen Museum Köln
2016

              
                                                                                                                                                                                                                                                      Foto Montero
„XX“ Fortuna
Ein getanztes Verwirrspiel um Liebe, Macht und Verlangen. Es thematisiert die Macht als Tatsache und als Ziel, die Liebe und den Sex als treibende Energien und Werkzeuge im Machtspiel.
Dramaturgisch orientiert sich das Stück an der Handlung der Händel Oper „Agrippina“, an ihrer überlieferten Lebensgeschichte orientieren und von aktuelle mächtigen Frauen des Welt-geschehens inspiriert und bereichert.

Wurde für den Tanz und Theater Preise SK Ktiftung 2016 nominiert

Konzept - Choreographie - Ausstattung: Bibiana Jiménez // Tanz: Robina Steyer, Lisa Freudenthal, Juan Bockamp, Hauke Martens, Sara Blasco // Musik: Carl Ludwig Hübsch // Dramaturgie: Andrea Bleikamp // Assistenz: Emma Heidelbach // Ton: Mario Forth // Presse und Öffentlichkeit Arbeit: Mechtild Tellmann

Gefördert durch:
Kulturamt Stadt Köln, Rheinenergie Stiftung
 
2.Teil
"Kölsche Mädche" 
Kennedy Ufer bis in die Unterführung der Rheinterrassen, Köln
2017



"Kölsche Mädche"
Eine Site specific Tanztheater Performance mit Live Musik
von XXTanzTheater
„Kölsche Mädche“ ist eine surrealistische Performance, ein getanztes Spiel um Glaube, Unschuld und Tod, über die Macht des Mutes und über Brutalität.

Als Protagonistin dient die wohl bekannteste heilige Frau Kölns: Ursula! Patronin von Köln, der Jungfrauen, der Jugend, der Lehrerinnen, der Universität zu Köln u.a. Im 16. Jahrhundert wurden elf Flammen als Symbol für die Jungfrauen ins Kölner Stadtwappen aufgenommen.

„Keine Musik ist ja nicht auf Erden,
Die unsrer verglichen kann werden,
Elftausend Jungfrauen
Zu tanzen sich trauen,
Sankt Ursula selbst dazu lacht, ..."

(Gustav Mahler, Schlusssatz 4. Sinfonie)

Konzept - Choreographie - Ausstattung: Bibiana Jiménez // Tanz: Sara Blasco, Hauke Martens, Deborah Sophia Leist, Hannah Rinaldi, Lisa Freudenthal //Statisten: Laura Lehman, Lucia Lehman, Kiki B’chir, Jenny Krauser, Klemcy Salza // Musik: Carl Ludwig Hübsch // Video Installation -Technik - Graphik: Ludwig Kuckartz // Dramaturgie: Andrea Bleikamp // Assistenz: Miriam B’chir // Presse und Öffentlichkeit Arbeit: Mechtild Tellmann 

Gefördert durch:
Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für
Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und
NRW Landesbüro Freie Kultur



3.Teil
"heX-heX"
Die Henot Verschwörung 
Platz hinter der Dominikanischer Kirche St. Andreas, Köln



„heX-heX“
die Henot Verschwörung
Eine Side specific Tanztheater Performance
von XXTanzTheater

Eine Un-heimliche Tanztheater-Performance, ein getanztes, obskures Spiel um Macht, gesellschaftliche Dekadenz und -Verurteilung. Der dritte Teil der Trilogie untersucht die Themen: Frauen in wirtschaftlichen Machtpositionen (männliche Dominanz), gesellschaftliche Klischees, Gerechtigkeit-Ungerechtigkeit, Vorverurteilung, die Macht des Mobbing.
„heX-heX“ handelt von einer mächtigen Kölner Frau, die der Kölner Hexenverfolgung – und in diesem Fall dem Neid der Männer - zum Opfer fiel: Katharina Henot ; (* 1570/1580 in Köln; † 19. Mai 1627 in Köln-Melaten). Die berümteste Hexe Kölns und eine Polemische Geschichte der Stadt

Konzept - Choreographie - Ausstattung: Bibiana Jiménez // Tanz: Lisa Feudenthal, Geraldine Rosteius, Sara Blasco // Schauspiel: Johannah May // Musik: Carl Ludwig Hübsch // Dramaturgie: Barbara Kastner // Choreographie Assistenz: Arthur Schopa // Presse und Öffentlichkeit Arbeit: Mechtild Tellmann

Gefördert durch:
Stadt Köln und Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

-2017-

"I am Farkhunda"
Theater der Keller

  
"I am Farkhunda"
Von XXTanzTheater in Kooperation mit Theater der Keller

In den Solo-Stück „I am Farkhunda“ wird „Menschlichkeit“ hinterfragt und Brutalität spürbar dargestellt. Die Stück basiert auf einem Lynchmord in Afghanistan – einer wahren Begebenheit
"Die Menge hatte der Frau vorgeworfen, sie habe einen Koran verbrannt. Die Ermittler haben dafür aber keine Hinweise gefunden. Schon das bloße Gerücht reichte aus: Ein Mob sammelte sich und ging auf die Frau los. Dutzende Schaulustige hielten den Lynchmord mit ihren Smartphones fest. Ihre Videos zeigen, wie Männer wie von Sinnen auf das Opfer eintreten, andere schlagen mit Holzlatten auf die Frau ein. Dabei brüllen sie "Allahu Akbar" - Gott ist groß" 
(Der Spiegel)
Entgegen aller Traditionen wurde ihr Sarg von Frauen zu Grabe getragen. "Wir wollen Gerechtigkeit für Farkhunda, wir wollen Gerechtigkeit für die afghanischen Frauen", riefen die Trauernden.

I am a Human,
I am still a human,
I am every day a Human...
and you?

Wurde für den Kölner Tanz und Theater Preise SK Stiftung 2017 nominiert

Konzept - Choreographie - Ausstattung - Tanz: Bibiana Jiménez // Dramaturgie: Barbara Kastner // 
Licht - Assistenz: Klemcy Salza // Presse und Öffentlichkeit Arbeit: Tatjana Fernau

In Rahmen von 24meterhoch
von Zaik mit Theater der Keller